Wasserburger Niederbayern-Wochen – Löwen empfangen am Freitag, 19 Uhr, die SpVgg Landshut
Was bei McDonald’s die „Los Wochos“ sind, sind beim TSV 1880 Wasserburg die Niederbayern-Wochen. Am Tag der Deutschen Einheit spielten die Löwen in Schalding-Heining, vergangenes Wochenende in Hankofen-Hailing und am Freitagabend, 19 Uhr, empfangen sie die SpVgg Landshut. Die bisherigen Spiele gegen die niederbayerische Konkurrenz waren allesamt knapp und hart umkämpft. Mit Landshut kommt nun ein Aufsteiger in die Altstadt, der einen überragenden Saisonstart hingelegt hat und lange auf Platz zwei lag. Die Aufgabe für die Mannschaft von Florian Heller wird somit nicht leichter.
„Uns erwartet trotz kalten Wetters ein Spiel vor einer großen Kulisse, weil ich schon glaube, dass auf dem Platz Feuer herrschen wird und es den Zuschauern warm werden wird, wenn sie das Spiel anschauen. Es werden zwei Teams mit einem sehr aktiven Fußballstil aufeinandertreffen“, prognostiziert Co-Trainer Max Backa. Mit zehn Siegen aus den letzten elf Spielen hat Wasserburg zuletzt die Herzen seiner Fans gewärmt. Entscheidend dafür ist die Spielweise: Die Löwen rennen und kämpfen – und das gefällt den Fußballfreunden in der Innstadt.
Zuletzt in Hankofen wollte der Pressesprecher Wasserburg nach dem Spiel in eine Favoritenrolle drängen, die Backa aber so nicht teilt: „Wir sehen uns gegen Landshut nicht als Favorit.“ Er begründet das mit den Erkenntnissen aus dem Pokalspiel im Februar in Landshut auf zwei Ebenen. Die erste Ebene ist die infrastrukturelle: „Sie haben eine brutale Anlage, einen brutalen Kabinentrakt, einen super Kunstrasenplatz, ein tolles Stadion. Die Rahmenbedingungen in Landshut sind wirklich brutal.“ In Wasserburg hingegen ist die Situation im wahrsten Sinne des Wortes ausbaufähig. Die andere Ebene ist die sportliche: „Wir haben damals in einem sehr guten Spiel gewonnen. Bei Landshut haben aber einige sehr gute Spieler gefehlt, die jetzt wieder dabei sein werden oder neu dabei sind.“ Allen voran fehlte beim Wasserburger 2:0-Erfolg Tobias Steer. Der ehemalige Regionalligaakteur ist neben Spielertrainer Sebastian Maier und Angreifer Kenneth Sigl einer der Unterschiedsspieler bei der „Spiele“, wie Landshut gemeinhin genannt wird. „Dementsprechend gehen wir mit großem Respekt in das Spiel“, so Backa, der aber auch um die eigenen Stärken weiß: „Wir haben einen sehr guten Spirit im Team und eine große Leidenschaft. Es wird wieder darum gehen, dass wir unsere Stärken dem entgegensetzen.“ Gelingt das, nehmen zwar die Niederbayern-Wochen ihr Ende, dafür würden die Festwochen weitergehen.
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