Löwen gegen Regionalligaabsteiger – Wasserburg gastiert am Samstag um 16 Uhr bei der SpVgg Hankofen-Hailing
„Wir blicken mit Vorfreude auf das Spiel“, berichtet Wasserburgs Co-Trainer Max Backa vor dem Auswärtsspiel der Löwen am Samstag um 16 Uhr bei der SpVgg Hankofen-Hailing. „Es ist wieder ein Spiel vor einer großen Kulisse. Das haben wir uns auch durch die letzten Wochen verdient.“ Im Schnitt besuchen 499 Zuschauer die Spiele im Maierhofer-Bau-Stadion. Damit liegen die sogenannten „Dorfbaum“ wie in der Tabelle knapp hinter den Innstädtern (529 Zuschauer pro Partie).
Der Regionalligaabsteiger rangiert derzeit mit 25 Punkten auf Rang vier und will mindestens dahin, wo die Löwen gerade stehen: auf Platz zwei. „Es wird sicherlich ein heißes Spiel. Der Gegner ist eine sehr stabile Mannschaft, was Physis und Körperlichkeit anbelangt“, vermutet Backa. Mit Marco Stefandl verpflichtete Hankofen-Hailing im Sommer einen echten Führungsspieler. Der gebürtige Bayerwäldler kam aus der Oberliga Niedersachsen vom SV Atlas Delmenhorst, für den er auch in der Regionalliga Nord aufgelaufen war, zurück nach Niederbayern. Ausgebildet wurde der 28-jährige Angreifer beim FC Bayern und dem VfB Stuttgart.
Hankofen-Hailing hat mit niederbayerischen Tugenden und grundsolider Arbeit in den letzten Jahren sowohl die Bayernliga Süd (2021/22) als auch die Bayernliga Nord (2023/24) gewonnen – eine Meisterleistung, die vielen Vereinen nicht nur aufgrund der geografischen Lage nie gelingen wird. In insgesamt drei Regionalligajahren lernte der Verein aus der kleinen Gemeinde zudem die größtmögliche Härte im Amateurfußball kennen. Aber genau das mögen die Löwen. Die Mannschaft von Trainer Florian Heller hat sich von Woche zu Woche besser in die Bayernliga zurechtgefunden und spielt gerne gegen Topmannschaften. Seit dem Aufstieg haben die Löwen im läuferischen Bereich enorm zugelegt und wollen auch am Wochenende wieder viele Kilometer abspulen. „Wir wollen unsere Stärken zeigen, dann werden wir schauen, ob wir da etwas mitnehmen können. Wir werden unser Bestes versuchen“, so Backa.
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