Wasserburg erwartet Spiel auf Augenhöhe
Löwen gastieren am Samstag in Geretsried
„Geretsried ist in Wasserburg ja bekannt aus vielen engen Spielen in den letzten Jahren in der Landesliga. Jetzt treffen wir in der Bayernliga aufeinander“, so Co-Trainer Max Backa vor dem Wasserburger Auswärtsspiel am Samstag um 14.30 Uhr. Die Löwen erwarten in Geretsried auch dieses Mal ein enges Spiel auf Augenhöhe. „Es wird ein Spiel auf ausgeglichenem Niveau“, vermutet der Assistent von Florian Heller.
„Ich glaube, dass Geretsried eine extreme Qualität in der Offensive und brutale Einzelspieler hat“, analysiert Backa. Die Analyse bezieht sich vor allem auf Belmin Idrizovic und Srdan Ivkovic, die in den letzten Jahren die Geretsrieder Offensive getragen haben. „Sie haben in der Landesliga viele Tore geschossen und auch in der Bayernliga bewiesen, dass sie außergewöhnliche Qualitäten haben“, beschreibt Backa die beiden Torjäger. Besonders mit dem körperlich robusten Spiel von Ivkovic, der sich immer am Rande des Erlaubten bewegt, hatten die Innstädter in der Landesliga immer wieder Probleme. Seit dem letzten Aufeinandertreffen hat sich die Wasserburger Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren weiterentwickelt, sodass die Spieler mit dieser Spielweise nun viel besser umgehen können.
Wasserburgs Verteidiger Maxi Biegel hat schon oft in Geretsried gespielt und will sich vom bisherigen Saisonverlauf nicht blenden lassen. „Die aktuelle Tabellensituation spricht vermeintlich für uns als Favorit“, so Biegel angesichts dessen, dass Wasserburg bereits 16 Punkte und damit acht Punkte mehr als Geretsried gesammelt hat. „Das sehe ich jedoch nicht so. Geretsried spielt schon die zweite Saison in der Bayernliga und ist dadurch sicherlich erfahrener. Wir fahren gut damit, Demut an den Tag zu legen und jedes Spiel als neue Herausforderung zu sehen.“ Der 28-Jährige schärft die Sinne seiner Mitspieler: „Für uns geht es in erster Linie darum, unsere Aufgaben zu erfüllen. Je länger wir kein Gegentor zulassen, desto besser kommen wir ins Spiel.“ Seit die Löwen nicht schon nach 20 Minuten besiegt waren, sind sie ein gefährlicher Gegner geworden. Backa betont daher die eigenen Stärken: „Für uns geht es wie immer darum, dass wir unser Spiel auf den Platz bringen. Unser Spiel hat eine brutale Intensität, eine brutale Wucht und eine brutale Dynamik. Wenn wir diese Aspekte unseres Spiels auf den Platz bringen und dies mit einer gewissen Leidenschaft und Energie auch von außen paaren, dann sind wir sehr, sehr schwer zu bespielen.“
Wie so oft werden in dieser ausgeglichenen Bayernliga Kleinigkeiten entscheiden. „Für uns geht es darum, dass wir an unser Maximum kommen“, fordert Backa. „Im ein oder anderen Detail wollen wir einen Schritt nach vorne machen.“
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