Löwen zum Hinrundenabschluss mit Duell auf Augenhöhe
Wasserburg gastiert am Samstag um 14 Uhr in Deisenhofen
„Es ist das letzte Spiel der Hinrunde. Wenn man sich vorstellt, es wäre das erste Spiel der Hinrunde gewesen, dann wären wir da sicher als großer Außenseiter zu einem gestandenen Bayernligisten gefahren“, so Wasserburgs Co-Trainer Max Backa vor dem Auswärtsspiel des TSV 1880 Wasserburg am Samstag, 14 Uhr, beim FC Deisenhofen. „Jetzt haben wir es uns erkämpft, dass es in der Vorbetrachtung ein Fifty-fifty-Spiel ist.“
Mit dieser Einschätzung liegt Backa vor dem Duell mit dem Tabellenvierzehnten aus zweierlei Gründen richtig. Zum einen haben sich die Löwen nach ihrem Stolperstart so entwickelt, dass sie mittlerweile allen Mannschaften in der Liga auf Augenhöhe begegnen können. „Das haben wir geschafft, indem wir bisher eine sehr gute Hinrunde mit sehr viel Energie gespielt haben, in der wir uns sehr gut an die Bayernliga angepasst haben. Nichtsdestotrotz heißt das, dass wir weiterhin diese Qualität und Mentalität brauchen werden, ansonsten wird es sehr, sehr schwierig“, weiß Backa, der den Tabellendritten damit nicht selbst überhöht. Zum anderen ist die Leistungsdichte bei vielen Mannschaften in der Bayernliga Süd sehr eng. Oft entscheiden Nuancen die Spiele. So wie am vergangenen Wochenende, als die Löwen erstmals nach sechs Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen mussten. „Wir haben den ein oder anderen Punkt rausgezogen, in dem wir Verbesserungspotenzial haben. Generell haben wir auch schon ein paar Schlüsse für die Rückrunde gezogen“, berichtet Backa über die Aufarbeitung des 1:2 gegen Landshut. „In der Kürze geht es aber jetzt erst einmal darum, dass wir in beiden Strafräumen wieder komplett zielstrebig agieren und sehr, sehr sauber sind.“
Im eigenen Strafraum werden sich in Deisenhofen oftmals andere Spieler aufhalten als zuletzt, denn mit Florian Grundner und Jaume Rubio Gonzalez fehlen zwei Verteidiger gelbgesperrt. Backa sieht die Sperren nicht nur negativ: „Für uns ist das gar nicht so ein großes Thema. Im Endeffekt ist es immer die schwierigste Entscheidung, die man hat, dass man Spieler nicht spielen lassen kann, die super trainieren und die ihr Herz für den Verein lassen. So ist es für den ein oder anderen jetzt die Chance, wieder zu spielen.“ Der Co-Trainer begründet seine Haltung so: „Wir haben einen sehr breiten Kader und immer noch verschiedene Optionen, die wir da nutzen können. Die Spieler, die hinten spielen werden, haben unser hundertprozentiges Vertrauen. Das ist eine Prinzipiensache. Entweder man vertraut seinem Kader oder man vertraut ihm nicht. Wir sind definitiv Trainer, die ihrem Kader vertrauen.“
jah






